Basisinfos rund um den Bambus

Eine der schönsten und ungewöhnlichsten Gartenpflanzen.

Wenn sie dazu Fragen haben sprechen siemich gerne an !!

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Was Sie über Bambus wissen sollten


mögliche Schädlinge

Spinnmilben befallen vor allem Bambus in Innenräumen, dem es an ausreichender Luftfeuchte mangelt. Neben der zu geringen Luftfeuchte wirken sich hohe Temperaturen im Winter auch befallsfördernd aus. Spinnmilbenbefall erkennen Sie an den aufgehellten, weißlich schimmernden Blättern. Bekämpfen Sie die Milben mit handelsüblichen Präparaten für Zierpflanzen. Im Freiland werden vorrangig Pleioblastus-Arten von Spinnmilben befallen. Da man diese jedoch im Frühjahr meist abmäht, ist ein leichter Befall unbedenklich. Ansonsten ist die Anwendung handelsüblicher, für den privaten Einsatz zugelassener systemischer Pflanzenschutzmittel ratsam.

Blattläuse treten vor allem im Freiland auf. Sie saugen ebenfalls an den Blättern, was aber die Pflanzen in ihrer Vitalität kaum beeinflußt. Auch gegen dies sind im Fachhandel wirksame und umweltschonende Insektizide oder Nützlinge erhältlich. Die Schwarzfärbung der Blätter ist eine Folge des Blattlausbefalls. Diese Schwärzepilze nisten auf den klebrigen Ausscheidungen der Blattläuse (Honigtau). Sprühen Sie die Pflanzen mit Spülmittel ein und brausen Sie sie anschließend ausdauernd ab oder warten Sie, bis der Regen den Belag für Sie abgewaschen hat.

Schild- und andere Läuse sind in ihrer Bekämpfung wesentlich hartnäckiger. Zum Glück treten sie bei Bambus in Innenräumen nur äußerst selten auf. Nagetiere wie Kaninchen oder Wühlmäuse können jungen Pflanzen und jungen Trieben durchaus zusetzen. Mittel gegen diese Schädiger sollten nur bei starkem Befall eingesetzt werden.

Schäden

Bambus wird nur selten von Schädlingen und Krankheiten heimgesucht. Meistens ist Schädlingsbefall ein Zeichen dafür, dass es dem Bambus am Standort nicht gefällt. Was den Bambus schädigt, sind:

  • Staunässe, die sich durch Laubfall, Vergilbung, Absterben und Weichwerden der jungen Halme äußert.
    Gegenmaßnahme: Drainage einbauen.
  • Erhöhte Pflanzentrockenheit, die mit Einrollen der Blätter angezeigt wird und ebenfalls mit Laubfall endet.
    Gegenmaßnahme: Regelmäßig wässern, vor der Pflanzung den Bambus tauchen.
  • Frostschäden, die einerseits durch Frosttrocknis andererseits durch direkte Frosteinwirkung entstehen können.
    Gegenmaßnahme: Anbringen von Winterschutz, pflanzengerechte Standortwahl.
  • Schädlinge, die die Blätter aussaugen und Pilzbefall nach sich ziehen.
    Gegenmaßnahme: Für ausgewogene Ernährung sorgen. Bei starkem Befall Einsatz von Pflanzenschutzmitteln.

Wässern

Wässern ist nicht nur nach dem Pflanzen wichtig, sondern bei Kübelpflanzen an heißen Tagen unerläßlich. Wenn der Bambus seine Blätter rollt, ist dies das Alarmzeichen, der Schrei nach Wasser. Sie werden sehen, wie schnell sich die Blätter nach einer ausreichenden Wassergabe wieder entfalten. Bambus als immergrüne Pflanze benötigt allerdings auch im Winter eine gute Wasserversorgung, da er auch während dieser Zeit Wasser verdunstet. Deshalb sollte an frostfreien Tagen intensiv gewässert werden. Achtung: bei staunassen Böden Vorsicht walten lassen.

Bodenverhältnisse

Bambus bevorzugt lockere, sandig-lehmige bis humose Böden mit guten Draineigenschaften. Vermeiden Sie staunasse Böden, sie sind der größte Feind des Bambus. Der optimale Säuregehalt des Bodens sollte im schwach sauren Millieu bei einem pH-Wert von 5.5 bis 6.8 liegen. Bei ansonsten optimalen Verhältnissen akzeptiert Bambus jedoch auch leicht alkalische Böden.

Schwere und undurchlässige Böden mit Sand oder anderen Lockerungsmitteln durchlässiger machen, leichte sandige Böden mit lehmiger Gartenerde oder gutem Kompost verbessern. Staunasse Böden sollten drainiert werden, auf extrem grundwassernahen Böden sollten Sie erhöht pflanzen.

Düngung

Bambus hat einen hohen Nährstoffbedarf und sollte ab April bis in den August hinein gedüngt werden. Bambusdünger sollte stickstoffbetont sein und einen möglichst geringen Salzgehalt aufweisen. Wir empfehlen unseren Bambusdünger, der sowohl die Nährstoffversorgung garantiert als auch das für den Bambus wichtige Silicium enthält. Die Nährstoffkombination unseres Bambusdüngers hilft darüber hinaus der Pflanze, gut ausgereift in den Winter zu gehen.

Pflege

Neben der Düngung benötigt am Standort etablierter Bambus nur noch Schnittmaßnahmen. Bodendeckende Bambusse sollten jährlich stark zurückgeschnitten oder gemäht werden. Bei aufrechtwachsenden Bambussen sollten Sie berücksichtigen, dass die Halme nach ca. 5 Jahren unansehnlich werden und deshalb herausgeschnitten werden sollten. Wie viele Halme Sie letztlich stehen lassen, unterliegt vollkommen Ihrem persönlichen Geschmack.